Im Zweifel manuell

Auch für Fachleute die ihr Handwerk verstehen, ist es schwierig die motorisch-sensorische Muskelarbeit von den vegetativ-reflektorischen Schutzmechanismen am Muskel-Faszien-Gerüst zu trennen. 

 

Schmerz am Muskelskelett
ist schwer zu verstehen, denn wir sind Ursachen gewohnt, möchten Übungen haben und nicht Teil des Problems sein. Örtliche Methoden helfen nur kurzfristig, wenn äußerlich nichts verletzt (Hautschmerz ), der Nerv an sich nicht bedrückt (Nervenschmerz ) und das Gelenk noch entzündungsfrei (Organschmerz ) ist. Das nervige Ziehen, Brennen oder Stechen im Muskelskelett (Spannungsschmerz ) ist unspezifisch, d.h. das unangenehme Gefühl entsteht weder da, wo es weh tut, noch plötzlich. Diese wiederholt aus dem Nichts auftauchende Nervensäge ist ein großer Lügner und weder räumlich noch zeitlich zu fassen. Der empfindliche Spannungsstau zeigt sein Schmerzgesicht morgens anders als abends, im Sitzen anders als im Stehen und im Training anders als in Trance. Man kann nicht wissen, wo es zwischendurch war. Seine Bereitschaft zur Verwirrung startet reflexartig als gutgemeinte Schutzreaktion, wird peripher erregt, zentralnervös verschaltet, absteigend gehemmt, rückwirkend in gleichseitige Glieder übertragen, sickernd in nachfolgende Schichten ausgebreitet und endet als Vorbote namhafter Gelenkkrankheiten. Das ist bedrohlich, ungewiss und soll nicht sein.

 

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