Willkommen in meiner ruhigen Praxis für Erkrankungen am Muskelskelett

Sie können den Arm kaum heben? Das Bein wird taub und kribbelt? Auf jeder Treppe meldet sich das Knie? Keine Tablette hilft dem Schwindel?

 

Mein Programm 
ist die Verknüpfung von langjähriger Erfahrung als gelernter Gelenkchirurg in der Klinik,
als aktiver Sportmediziner im hauseigenen Reha-Zentrum,
als Unfallarzt und Orthopäde in täglicher Praxis vor Ort,
mit dem Kunsthandwerk und Naturkonzept der osteopathischen Medizin.
 

Den Notfall fest im Blick, steht die Orthopädie  in der Praxis bereit, da wo es weh tut, fachgerecht die Krankheiten  zu reparieren. Zuerst mit Verband, dann mit Arznei und zuletzt mit dem Messer.
Parallel sucht die osteopathische Medizin  fachübergreifend weiter nach Spannungsstörungen, um dort wo es hakt, die Gesundheit  zu regulieren. Die Arbeit beginnt mit dem Knochen im Zentrum des Bewegungskonflikts. Fordernd und fördernd, mit ruhiger Hand.

 

 

Gesundheit
merkt man erst, wenn sie fehlt. Man kann sie nicht bemerken, weil man sie immer vor Augen hat. Wenn es eng wird oder der Antrieb zwischen den Fingern zerrinnt, sind die einfachsten Beziehungen zwar offensichtlich, aber oft die, die am schwersten zu erkennen und vermitteln sind. 
Das Bild ist bunt. Nach herrschender Auffassung folgen orthopädische Beschwerden gern dem mechanischen Körperbild von einem Bewegungsapparat, der von Muskeln geführt, welche neben genetisch oder altersbedingten Verschleiss, häufig im modernen Lebensstil mit mangelhaften oder monotonen Bewegungen, aber auch nach ungeschickten Fehltritten bei Arbeit, Sport und Spiel überlastet sind.
Einerseits arbeitet das Muskelskelett langsam, logisch, rückkoppelnd berechnend und bewusst, wenn man will und nicht gerade schläft, ausgelastet, faul, erschöpft oder verzerrt ist. Andererseits verkörpert sich unbewusst im bindegewebigen Gerüst blitzschnell mancher Schrecken. Lautlos, aber mit beiden Armen des autonomen Nervensystems gut vernetzt, versucht der Organismus ständig, Störungen im inneren Fliessgleichgewicht zu vermitteln und durch gegenläufige Reaktionen bestmöglichst auszugleichen. Oft entsteht ein spürbarer Bewegungsverlust als Ausdruck vergeblicher Bemühungen.

Viele Befunde muss man nicht ändern, sondern nur mit anderen Augen sehen. Bei jedem Fehltritt oder gefühlten Bedrohung werden einzelne Glieder blitzschnell aus der Gefahrenzone geholt, ähnliche Ereignisse automatisch verarbeitet und alte Gewohnheiten unbewusst in Gang setzt. Das passiert uns von Kopf bis Fuß über die Schaltnerven im Rückenmark und Gehirn. Zwar sind viele Gelenke dann tatsächlich nicht mehr so frei beweglich wie zuvor, aber noch völlig intakt. Nur durch gehemmte Muskeln, erregte Nerven, saures Bindegewebe und falsche Vorstellungen sinnlos verzogen.

Gefangen in unserer Fähigkeit zur Hemmung, führt das Muskelskelett oft ein sinnloses Eigenleben. Einige spüren sich selbst und ihre Spannung erst nach starker Beschleunigung oder aufwendiger Erschöpfung. Andere haben von vornherein eingesehen, dass der Körper nicht nur zum Essen, Trinken und Befriedigung von Bedürfnissen dient, sondern sein Schicksal in sich hat. Rückenblockaden, Gelenksteife, Muskelmüdigkeit und Gewebebarrieren, die sich in Ruhe einfach nicht gut anfühlen, sind unzertrennlich mit reizenden Lebensgeschichten verbunden. Davon gibt es so viele, wie es Augenblicke gibt.
Aus dieser Einsicht findet alles, was Menschen sonst noch so in ihrer Einheit aus Nervenkostüm, Hormonorchester, Mikrobenzoo und Immunabwehr mit Selbstbewusstsein betreiben, seine Austragungsform im Muskelskelett.  Dort, wo der Zufall stark wirkt und entzündliche Gewebestörungen erscheinen, die durch das autonome Nervensystem  vermittelt werden. Man muss sich von sich so einiges gefallen lassen.

 

 

Jede Überlast 
reguliert sich mit der Zeit von selbst, wenn alles im Lot ist, die Nerven freie Bahn haben und Flüssigkeiten nicht gestaut werden. Dann geht der Körper seinen gewöhnlichen Weg. Doch immer häufiger erholt sich die Form nicht von selbst, sondern ist auf fremde Botschaften angewiesen.
Im akuten Fall läßt sich die Schmerzchemie  mit bewährten Mitteln aus dem Supermarkt der modernen Biomedizin bekämpfen. Aus Birkenrinde, Weihrauch und Opiaten biochemisch erzeugt oder in Gewebshormonen, Immunproteinen und Botenstoffen pharmazeutisch als Waschstumsbremse entdeckt. Diese Erfolge zur Schmerzabwehr sind möglich, weil der Organismus bis hinauf zu den Genen traditionell als " biochemische Maschine " in seine Bestandteile zerlegt, von fremden Erregern befreit und ein Schaden getrennt von privaten Innenwelten repariert werden kann.
Im chronischen Verlauf,  wo mehr der Umgang mit dem Schmerzgefühl  eine unerträgliche Rolle spielt, sind andere Strategien notwendig. Gegen hocherregte Abwehrmechanismen ist kein Kraut gewachsen. Echte oder vermeintliche Reizflut im ständigen Austausch mit der Umwelt prägt von klein auf unser Abwehrverhalten. Mit Umwelt ist nicht die tote Materie gemeint, die überall in Sichtweite herumliegt, sondern der eindrucksvolle Erlebnisraum  zwischen überschaubarer Gesellschaft da draußen und spürbarem Gewebe hier drinnen, mit dem wir es selbst, hier und jetzt zu tun haben.

 

Dazwischen 
bringt der osteopathisch geschulte Arzt sich selbst mit ein und sucht feinfühlig weiter nach " myofascialen Dysfunktionen  ". Das sind diese schwer vermittelbaren Spannungsstörungen in äußeren Hüllen und tiefen Schichten, welche episodisch  in Krisen entstehen. Dort, wo die Fäden zusammenlaufen und empfindliche Reize unkritisch übertragen werden. Dadurch absteigende Impulse schreckhaft wie in ein Muster entweichen, unschuldige Gelenke aus der Position ziehen, das Hormonorchester verstimmen, die Schmerzbremse lösen, feinste Blutrouten drosseln, führende Muskeln in Beugehaft nehmen, Nerven absteigend hemmen, das Bindegewebe verdichten, zum Flächenbrand durchsickern, den Bewegungsstau fördern, nach und nach entzündlich verkleben, fibrös versteifen, unsicher auf sich selbst zurückwirken, nachhaltig auf die Stimmung drücken und dabei heimlich spotten über die Illusion, man müsse immer irgendetwas tun.

Dichter dran,
bleibt der ärztliche Tastsinn das aufmerksamste Diagnosemittel, um sich ein schlüssiges Bild von der Bewegungshemmung im Bindegewebsgerüst zu machen, das Risiko von Fehleinschätzungen zu mindern und rechtzeitig positiv rückkoppelnd einzugreifen. Seine Empfindlichkeit und Energie verfeinert sich durch stetigen Gebrauch.
Angedockt an die Erfahrung eines ganzen Beruflebens ist der osteopathische Zugang  weder Geschäftsidee noch Allheilmittel oder alternativer Blick zurück zum Leben der Wilden. Der synchrone Griff wirkt nachhaltig und quer durch die moderne Medizin. Wie Chirurgie ohne Messer und Beihilfe zur Selbstfürsorge zugleich.
Keinesfalls kann man behaupten, das verspannte Gewebe mit seinen Fehlfunktionen sei die alleinige Reizquelle der Beschwerden. Und deren Korrektur die einzig erforderliche Behandlung. Das wäre unlauter, denn ein Tunnelblick macht noch keinen Spezialisten. Die medizinische Technik kann vortrefflich verdeckte Schäden erkennen und gereizte Gelenke retten. Jedoch gelten schmerzhafte Spannungsstörungen als Vorboten für das Entzündungsaltern der Gelenke, die häufig vernachlässigt werden.  Man sollte wählen können.

 

Jeder Patient
ist gern willkommen. Allerdings hat die Natur keine Preisschildchen an ihren Leistungen. Ihr Wert ist unschätzbar, aber sicher nicht gering. Deshalb werden die Behandlungen ausschließlich privat, d.h. entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ ) berechnet. Die privaten Versicherer übernehmen nahezu alle,  gesetzliche Kassen oft einen Teil der Kosten, weil alle Eingriffe fachärztlich sind, sich nicht an Glaubenssätze, sondern an aktuelle Grundlagen der Immunologie, Schmerz- und Gehirnforschung orientieren. Und damit den Hochschul-Medizinischen Sektor nicht verlassen.
 

                                                        

 

 

Eine genaue Terminplanung ist notwendig und besprechen Sie am besten mit

Frau Angelika Preuß 

Tel         040 - 422 77 25
email     ruhigepraxis@t-online.de      
 

Hagedornstr. 6
20149 Hamburg

 

 

 

 

Vormittags :              Montag bis Freitag 
                                          8.00 bis 12.30

Nachmittags:     Montag, Dienstag, Donnerstag
                                        14.30 bis 17.30   

 

 

Anfahrt:

Parkplätze vor dem Haus sind eigentlich immer frei.
Allerdings wirkt sich ein Spaziergang zum 

Bus 19   Harvestehuder Weg
U 1           Klosterstern  
U 3           Eppendorfer Baum

sehr günstig auf die Behandlung aus.

  

 

Mitgliedschaften:

Ärztekammer Hamburg (aerztekammer-hamburg.de)
Deutsch-Amerikanische Akademie f. Osteopathie (DAAO.info)
European Register f. Osteopathic Physicans (erop.org)
Hamburger Sportärztebund  (hamburger-sportaerztebund.de)
MWE Deutsche Gesellschaft f. Manuelle Medizin DGMM-MWE  (manuelle-mwe.de)