Willkommen in meiner ruhigen Praxis für Erkrankungen am Muskelskelett

 

Sie können den Arm kaum heben? Das Bein wird taub und kribbelt? Auf jeder Treppe meldet sich das Knie? Keine Tablette hilft dem Schwindel?

Ist zum Glück
äußerlich nichts verletzt ( Hautschmerz ), der Nerv an sich nicht bedrückt ( Nervenschmerz ) und das Gelenk noch entzündungsfrei ( Organschmerz ), helfen örtliche Methoden nur kurzfristig. Das ewige Stechen, Brennen oder Ziehen im Muskelskelett ( Spannungsschmerz ) ist unspezifisch, d.h. das unangenehme Gefühl entsteht weder da, wo es weh tut, noch plötzlich. Diese wiederholt aus dem Nichts auftauchende Nervensäge ist ein großer Lügner und weder räumlich noch zeitlich zu fassen. Der schreckhafte Spannungsstau zeigt sein Schmerzgesicht morgens anders als abends, im Sitzen anders als im Stehen und im Training anders als in Trance. Man kann nicht wissen, wo es zwischendurch war. Seine Bereitschaft zur Verwirrung startet reflexartig als gutgemeinte Schutzreaktion, wird peripher erregt, zentralnervös verschaltet, absteigend gehemmt, rückwirkend in nachfolgende Glieder übertragen und endet als Vorbote namhafter Gelenkkrankheiten. Das ist bedrohlich, ungewiss und soll nicht sein.

 

Gesundheit
merkt man erst, wenn sie fehlt. Nach verbreiteter Auffassung  folgen orthopädische Beschwerden gern dem gewohnten Bild von einem Bewegungsapparat, der, neben genetisch oder altersbedingten Verschleiss, häufig im modernen Lebensstil mit mangelhaften oder monotonen Bewegungen, aber auch nach ungeschickten Fehltritten bei Arbeit, Sport und Spiel überlastet ist.
Doch nicht nur wir machen Fehler, sondern Fehler machen uns. Wir sind keine starren Biocomputer und verschleißen nicht wie bewegliche Maschinen, sondern denken voraus und bauen uns vor Schreck ständig im Schlaf-Wach-Rhythmus um. Niemand bleibt der, der er ist.
Elastische Muskeln, straffe Bänder, knöcherne Gelenke und innere Organe sind räumlich  strukturiert, während Funktion das meint, was damit zeitlich  in Nerven, Arterien und verbindenden Geweben selbstregulierend passiert. Beides gibt dem Ganzen Tag und Nacht die Form und angenehme oder unangenehme Gefühle informieren uns darüber. Unterwegs können, wenn eine Schwelle erreicht ist, zahlreiche Stressoren, diverse Immunantworten, instinktive Triebe, alltägliche Ereignisse, verdeckte Entzündungen, geronnene Geschichten, heiße Luft, kalter Zug, zuviel Druck oder Irrtum von oben, bzw. Schwierigkeiten mit der Spannung darüber umzugehen, zu reflexartigen Schutzreaktionen  im Muskelskelett führen.

 

 

Mein Programm 
ist die Verknüpfung von langjähriger Erfahrung als gelernter Gelenkchirurg in Hamburger Kliniken, als aktiver Sportmediziner in hauseigenen Reha-Zentren, als Unfallarzt  und Orthopäde  in der täglichen Praxis vor Ort, mit dem Kunsthandwerk und Naturkonzept der osteopathischen Medizin.

 

Viele Befunde
muss man nicht ändern, sondern mit anderen Augen sehen. So geht die Ausbildung zum D.O., dem doctor of osteopathics nach amerikanischem Vorbild (DAAO.info ), weit über das eingeschränkte Gelenkspiel hinaus. Bereits vor hundert Jahren wurde dort erkannt und heute im Studium der Medizin dual etabliert, dass die Behandlung von Störungen in der Funktion  (als verklemmte Gesundheit ) ebenso einer ärztlich fundierten Ausbildung bedarf, wie die Reparatur von Defekten in der Struktur   ( als manifeste Krankheit ).
Auch hier bei uns werden inzwischen dem gesamten Bindegewebsgerüst wichtige Aufgaben, sowohl für die Integration der kraftvoll geführten Bewegung im Raum, als auch für die kraftraubend sichernde Schonhaltung  nach Nervenreizen zugeschrieben. Wir sind auf Informationen über Schmerz und Außentemperatur angewiesen, um aktiv bleiben zu können. Deshalb werden die Sinnesreize über das, was dem Muskelskelett im Kontakt mit der Außenwelt  passiert, auf anderen sensiblen Nervenbahnen gemeldet und zentral im Kopf  verarbeitet, als die Informationen über den inneren Zustand  des Organismus. Mit beiden Armen des autonomen Nervensystems  gut vernetzt, versucht der Organismus ständig, Störungen im inneren Gleichgewicht zu vermitteln und durch gegenläufige Reaktionen bestmöglichst auszugleichen. Oft entsteht ein spürbarer Bewegungsverlust als Ausdruck vergeblicher Bemühungen. Gefangen in unserer abwehrenden Fähigkeit zu Hemmung, Erregung und Erstarrung, führt das Muskelskelett gern ein sinnloses Eigenleben. Man muss sich von sich so einiges gefallen lassen.

 

Geht es um gestörte Funktion
wird es Zeit, sich abzuwenden von dem gewohnt mechanischem Körperbild, worin ein Skelett mit Organen darin von mehr oder weniger schwachen Muskeln geführt wird. Um zu der Überzeugung zu kommen, dass es das Nervenkostüm ist, was die medizinische Biologie in jedem Augenblick koordiniert.
Aus dieser Einsicht findet alles, was Menschen sonst noch so in ihrer Einheit aus Nervenkostüm, Hormonorchester, Microbenzoo und Immunabwehr mit Selbstbewusstsein betreiben, seine Ausdrucksform im Muskelskelett. Dort, wo der Zufall stark wirkt und entzündliche Gewebestörungen erscheinen, die durch das autonome Nervensystem  vermittelt werden. Rückenblockaden, Gelenksteife, Muskelmüdigkeit und Gewebebarrieren, die sich in Ruhe einfach nicht gut anfühlen, sind unzertrennlich mit reizenden Lebensgeschichten verbunden. Davon gibt es so viele, wie es Augenblicke gibt.

 

 

Mit dem osteopathischen Zugang
wird das Körperbild nicht nur wie üblich auf ein messbares Format reduziert, sondern auch die überschießende Gewebereaktion  als Hinweis auf vielschichtige Reizquellen erfasst. Es ist vor allem eine Sache des Fingerspitzengefühls, um die Verspannung, Verdichtung, Verklebung oder Versteifung tiefer Gewebeschichten (myofasziale Dysfunktion) in ihrer jeweiligen Bedeutung zu begreifen. Angedockt an die Erfahrung eines ganzen Beruflebens, bleibt die ärztliche Tastwelt keine täuschende Privatsache, sondern ein urteilsfähiger Sachverhalt, den man gelten lassen muss, um den Schmerz in Muskelskekett zu verstehen. Deutlich für den, der gefunden hat, was er suchte. Unsichtbar für den, der gar nicht wahrnimmt, dass es dort erwas zu suchen gibt.

 

Um nicht wieder
Ursache  mit Wahrnehmung  zu verwechseln, erklären wir in täglicher Praxis die Beschwerden oft nicht mit den üblichen Schäden auf Bildern und mit vorzeitigem Verschleiß von Gelenkknorpel, Bandscheibe, Schleimbeutel oder gar Fersensporn. Die Irrwege der Vergangenheit mit übermäßiger Betonung von Strukturen an den Ecken und Kanten des Muskelskeletts müssen wir nicht noch einmal gehen. Sondern versuchen, die mehrstufige Abfolge von nervösen Reaktionen an Schaltstellen und Übergängen mit ärztlichem Tastsinn zu begreifen.
Ohne dunkle Wirkmächte zu bemühen, dauert eine Therapiesitzung etwa eine halbe Stunde. Mehr ist zwar angenehm, aber weder notwendig, noch sinnvoll, denn die Dosis macht das Gift und die Behandlung beginnt, sobald man die Liege verlassen hat. Den Rest erledigt Mutter Natur. Nicht immer erfolgreich oder von heute auf morgen. Aber in der Rückwirkung tut es schon gut, wenn man weiß, was drinnen vorgeht und jemand uns dabei hilft. Die Zellen mögen nämlich keinen Kampf, sie möchten überredet werden.

 

 

 

Die Lernkurve 
für die sichere Anwendung der selbstwirksamen Behandlung ist lang und das Ergebnis ist offen, wie bei jeder anderen ernsthaft geprüften und legendenfreien Maßnahme auch. Denn Heilung an sich braucht kein geschlossenes Körperbild, sondern ein gutes Stück Wahrheit und ist immer und grundsätzlich Selbstheilung. Der Arzt kann fachübergreifend nur Bedingungen schaffen, damit die Anpassung zwischen Gedächtnis, Geweben, Gefühlen und Gesellschaft wieder gelingt. Grenzen liegen dort, wo die Selbstregulation in diesem höchstpersönlichen Erlebnisraum  nicht ausreicht.
Erkennbar dann, wenn ein banaler Reiz von irgendwo eine feine Bewegung milde verstört, bald unmerklich den Schwellenwert empört und am Ende das Gelenk entzündlich zerstört. Dann ist der Orthopäde wieder in seinem Element und es wird sinnvoll, mit hochwirksamen Medikamenten oder bewährter chirurgischer Technik einzugreifen. 

 

Jeder Patient
ist gern willkommen. Allerdings werden die Leistungen ausschließlich privat, d.h. entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ ) berechnet. Die privaten Versicherer übernehmen nahezu alle, die gesetzlichen Kassen unter bestimmten Umständen einen Teil der Kosten, weil nicht nur die orthopädischen, sondern auch die osteopathischen Untersuchungen und Behandlungen fachärztlich sind, sich an aktuelle Grundlagen der Schmerz- und Gehirnforschung orientieren und damit den hochschulmedizinischen Sektor nicht verlassen.                                                                

 

Eine genaue Terminplanung ist notwendig und besprechen Sie am besten mit

Frau Angelika Preuß 

Tel         040 - 422 77 25
email     ruhigepraxis@t-online.de      
 

Hagedornstr. 6
20149 Hamburg

 

Vormittags :              Montag bis Freitag 
                                          8.00 bis 12.30

Nachmittags:     Montag, Dienstag, Donnerstag
                                        14.30 bis 17.30   

 

 

Anfahrt:

Parkplätze vor dem Haus sind eigentlich immer frei.
Allerdings wirkt sich ein Spaziergang zum 

Bus 109   Harvestehuder Weg
U 1           Klosterstern  
U 3           Eppendorfer Baum

sehr günstig auf die Behandlung aus.

  

 

Mitgliedschaften:

Ärztekammer Hamburg (aerztekammer-hamburg.de)
Deutsch-Amerikanische Akademie f. Osteopathie (DAAO.info)
European Register f. Osteopathic Physicans (erop.org)
Hamburger Sportärztebund  (hamburger-sportaerztebund.de)
MWE Deutsche Gesellschaft f. Manuelle Medizin DGMM-MWE  (manuelle-mwe.de)